Arbeiten in der Dunkelkammer

Sie haben noch einen Vergrößerer von Durst, Kaiser oder Leica? Auch Entwicklerschalen, Zangen, Dosen, Trommeln und das sonstige Zubehör ist vorhanden? Prima, denn nichts ist befriedigender, als endlich die Früchte der Aufnahme, Filmentwicklung und Vergrößerungsarbeit in den Händen zu halten. (Und wie langweilig ist denn der sofortige Zugriff auf Bilddaten am Monitor?)

Zunächst die Filmentwicklung: zum Film und den Aufnahmen den geeigneten Entwickler aussuchen, den Film in die Entwicklungsdose einlegen und los geht’s. Hinweise zu den einzelnen Schritten finden Sie in unserer Kurzanleitung.

Die Magie, wenn das Bild auf dem Fotopapier langsam sichtbar wird. Der unnachahmliche Schmelz einer Baryt-Vergrößerung: dieses unglaublich tiefe Schwarz, die Tonwertnuancen in jeder Schattierung, und das strahlend warme Weiß. Die ansprechende Vergrößerung auf PE-Papier mit der gleichmäßigen Oberfläche eines Pearl-Abzugs. Das gibt es nur bei analogen Vergrößerungen, die aus der Dunkelkammer kommen. Auch hierzu gibt es Tipps in unserer Kurzanleitung oder auch ausführlicher im MULTIGRADE Dunkelkammer-Handbuch, wenn Sie zum ersten Mal oder nach langer Zeit wieder sich an den Vergrößerer wagen.

Sie haben gar keine Dunkelkammer? Auch dann können wir Ihnen helfen: Unter dem Titel Dunkelkammer gesucht haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem wir Fotoenthusiasten, die eine Dunkelkammer haben und auch zur Verfügung stellen können, mit denen zusammenbringen, die keine Dunkelkammer haben, aber gerne dennoch ihre eigenen Vergrößerungen anfertigen würden. Mehr Infos hierzu finden Sie hier...  

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Dunkelkammerarbeit!