Inkjet-Barytpapier

Man kann sich darüber streiten, ob ein Barytpapier auch ein Fotopapier ist. In der analogen Silberhalogenid-Fotografie ist dies eindeutig so, im Inkjetdruck zählt man Barytpapiere und solche, die so aussehen, eher zu den Fine Art-Papieren.

Ein Barytpapier zeichnet sich dadurch aus, dass eine Schicht aus Bariumsulfat, dem sog. Baryt, zwischen dem Papierträger und der Tintenaufnahmeschicht aufgebracht ist. Bariumsulfat ist eine chemisch recht stabile Verbindung; auf dem Papier dient es als Weißmacher sowie als Trennschicht zwischen Papier und Tinte; außerdem gleicht es die Unebenheiten der Papierfasern aus.

Barytpapiere gelten als äußerst langlebig und haltbar; sie haben dies schließlich in über 150 Jahren analoger Fotografie unter Beweis gestellt. Natürlich sagt diese lange, praktische Erfahrung nichts darüber aus, wie lange die Tinten-Farbstoffe und -Pigmente oder die einzelnen Komponenten der Inkjet-Beschichtung halten - siehe dazu auch unsere Information zur Haltbarkeit von Inkjetdrucken.

Hinweis: es gibt nur sehr wenige echte Inkjet-Barytpapiere auf dem Markt; die meisten sog. Barytpapiere enthalten gar kein Bariumsulfat. Echte Inkjet-Barytpapiere erkennt man daher an ihrer sehr glatten Oberfläche, die so gut wie keine Papierfaserstruktur erkennen lässt, sowie einem angenehmen, leicht warmen Bildton (zumindest solange keine weiteren optischen Aufheller enthalten sind). Auch haben Barytpapiere einen ganz charakteristischen Geruch, der bei den "falschen" Barytpapieren fehlt.

Echte Inkjet-Barytpapiere aus unserem Sortiment:

BONJET ATELIER FIBRE   

HARMAN by Hahnemühle Gloss Baryta   
HARMAN by Hahnemühle Gloss Baryta Warmtone