Inkjet-Fotopapier

Im Tintenstrahldruck bezeichnet man als Fotopapier üblicherweise ausschließlich solche, die einen beidseitig mit einer Polyethylenschicht kaschierten Papierträger haben (sog. PE-Papier oder englisch auch RC-Papier - von "resin-coated") und dann mit einer Tintenaufnahmeschicht und weiteren Schichten für verschiedene Funktionen versehen sind. Der schematische Querschnitt zeigt, wie komplex der Aufbau eines hochwertigen Fotopapiers ist.

Die das Basispapier einkapselnde Polyethylenschicht wurde in der analogen Fotografie Anfang der 70er Jahre eingeführt, um kurze Verarbeitungszeiten bei der Entwicklung zu ermöglichen. Da die Chemikalien nicht mehr in den Papierfilz eindringen konnten, verkürzte sich vor allem die Wässerung und damit die gesamte Verarbeitungszeit von vorher weit über einer Stunde auf wenige Minuten.

Natürlich hat man beim Inkjetdruck keine Nassverarbeitung, und somit ist die PE-Beschichtung aus technischer Sicht eigentlich auch nicht erforderlich, zumindest nicht auf der Papierrückseite. Sie sorgt aber für den "Look & Touch", also für das Aussehen und die Haptik eines "echten" Fotos, so wie man es seit jeher gewohnt ist.

Die Tintenaufnahmeschicht besteht im Wesentlichen aus sehr kleinen Teilchen mineralischen Ursprungs (üblicherweise Siliziumdioxid, manchmal auch Aluminiumoxid), die ein mikroporöses (also löchriges) Bett mit sehr großer Oberfläche bilden; vergleichbar vielleicht mit einem Kiesbett in extrem verkleinertem Maßstab. Diese Poren saugen die Tinte mit Ihrer Kapillarwirkung auf und sorgen für rasche Trocknung und hohe Tintenaufnahme.

Inkjet-Fotopapiere aus dem BONJET-Sortiment sind:

BONJET ATELIER GLOSS/PEARL   
BONJET ATELIER SILK   
BONJET ATELIER SUPERMETALLIC GLOSS/PEARL   
BONJET ATELIER METALLIC GLOSS/LUSTRE   

BONJET GRAPHIC Fotopapiere   

BONJET S:PRINT Fotopapiere (nicht für wasserbasierte Tinten)